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DR.BU
Sli
Trag das Feuer weiter : Roman
Slimani, Leïla, 2026| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-630-87648-1 |
| Verfasser | Slimani, Leïla
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| Beteiligte Personen | Thoma, Amelie
|
| Systematik | DR.BU - Bewährte Unterhaltung |
| Interessenskreis | bewährte Unterhaltung |
| Verlag | Luchterhand |
| Ort | Frankfurt am Main |
| Jahr | 2026 |
| Umfang | 443 Seiten |
| Altersbeschränkung | keine |
| Band | 3 |
| Reihe | Das Land der Anderen |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Leïla Slimani ; aus dem marokkanischen Französisch von Amelie Thoma |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Anna Goiginger; Epischer Abschluss der Familiensaga-Trilogie zwischen Aufbruch und Verwurzelung. (DR) Was im postkolonialen Marokko mit den Großeltern Amine und Mathilde im ersten Band begann, wird im letzten Teil der Trilogie mit der Enkelin Mia abgeschlossen. Die Handlung ist nun im Marokko des Jahres 1980 angekommen. Aicha und ihr Mann Mehdi ziehen ihre beiden Töchter Mia und Inès in einem Spannungsfeld aus Tradition und moderner Offenheit auf, geraten dabei jedoch selbst immer wieder in Konflikt mit alten Wertvorstellungen und gesellschaftlichen Grenzen. Im Zentrum des Romans steht Mia, die zwischen familiären Erwartungen und dem Streben nach Selbstbestimmung aufwächst. Jahre später kehrt sie auf die Farm ihrer Großeltern zurück und öffnet damit die Büchse der Erinnerungen. Sie wird mit der Frage konfrontiert, wer sie ist und wohin sie gehört. Die Handlung führt durch zahlreiche Schauplätze und legt die innere Zerrissenheit der Figuren offen: Aicha, Ärztin und zeitweise Alleinverdienerin der Familie, die modern sein will, jedoch an gesellschaftspolitische Grenzen stößt. Mehdi, über dessen Herkunft die Töchter so gut wie nichts wissen. Er baut sich eine hochrangige Position in einer Bank auf. Falsche Anschuldigungen bringen ihn auf direktem Weg ins Gefängnis, was ihn brechen wird. Und Inès, die jüngere Schwester, kämpft um Anerkennung und steht im Schatten ihrer älteren Schwester. Dank der sorgfältig ausgearbeiteten Charaktere erzeugt Leïla Slimani eine dichte Spannung, in der Emotionen und Motive aufeinandertreffen und Träume sowie Sehnsüchte aufgebaut und erschüttert werden. Große Themen wie Rassismus, Anerkennung, Feminismus, Homosexualität, Tradition und Familie als Institution erhalten ungeschönt Raum. In einer atmosphärischen, zugleich nüchternen Sprache führt Slimani durch Zeiten und Lebenswelten, die subtil hinterfragt werden. Unerwartet und sehr versöhnlich rehabilitiert Mia schlussendlich ihre Heimat Marokko, welche der Familie viel Schmerz und Leid zugefügt hat. Sie zeigt, dass es selbst im Schlechten immer etwas Gutes gibt. |